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Mysteriöse Schätze - Einige Gedanken dazu...


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4 Antworten in diesem Thema

  #1
Extremschaufler

Extremschaufler

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Seit nahezu 20 Jahren begeistere ich mich für die Suche nach auch mysteriösen Schätzen aller Art.

Egal ob die Suche auf Oak Island, zu der ich noch etwas ausführlicher werde, dem Bernsteinzimmer, Reste von Reichsbankgold, dem Rommel-Schatz,

vielen Piraten-Schätzen, den verborgenen Werten von Göring im Veldensteiner Forst, Kriegskassen usw.:

 

Alle haben mehrere Gemeinsamkeiten: Um die vorgenannten Schätze zu finden, ist zum einen ein hohes Maß an Bürokratie (für die offizielle Suche im Einklang mit den Behörden), finanziellen, materiellen und personellen Aufwand, Reisen und eine realistische, kompetente sowie taktische Auswertung von Informationen.

Viele von euch verfolgen bestimmt die Doku "Die Schatzsucher von Oak Island unter der Führung von den Lagina-Brüdern.

Es wurden zwar interessante Metallfunde (Münzen, Schiffs- und waffenteile) auch Holzfunde, gemacht, VLF,- PI,-TR- und andere Detektorentechnik eingesetzt, aber Ortungen von Metall haben sich im Sumpf nur auf wenige Meter Tiefe beschränkt und große Metallansammlungen in ca. 12-15m Tiefe wurden nicht angezeigt.

 

Es wurde ziemlich aufwendig (und teuer) der angeblich künstlich angelegte Sumpf entwässert, aber nur wenige Metallteile geborgen. Rick hätte mit seinem Bagger so tief wie möglich graben sollen, wenn (alle Anzeichen sprechen bisher dafür) tatsächlich eine spanische Galeone dort versenkt wurde, würden Teile der Masten, Takelage, Rollen, Blöcke und Rumpfteile ans Tageslicht kommen, Holz gibt schließlich keine Detektorsignale. In größerer Tiefe sollte dann erneut ein Tiefenortungsgerät eingesetzt werden, denn irgendwo müssen Kanonen, Kugeln...etc. abgeblieben sein.

Jedem Schatzsucher bzw. -Gesellschaft, die in der Vergangenheit dort mit der Suche aktiv war, ging irgendwann das Geld aus und sie waren am Ende ohne Funde pleite und hatten vielleicht auch Verletzte und Todesopfer zu beklagen.

 

Bei Unterwasserschatzsuchen wie etwa nach dem Rommelschatz müsste zum einen Massen von Sand bewegt werden, ob da die Naturschutzbehörde mitmacht? Zudem steht jedes entsprechende Expeditionsschiff unter Beobachtung, möglicherweise auch von der Mafia und anderen zwielichtigen Organisationen. Somit müsste so eine Suche, bei der man wie auf dem Präsentierteller steht, Waffentechnisch abgesichert sein.

Wichtig ist auch der Glaube an sein anvisiertes Objekt der Schatzsuche: Beim Bernsteinzimmer glaube ich mittlerweile, das es verbrannt ist und weder vergraben noch in irgendwelchen Stollen eingelagert wurde.

Die Orte (Dolinen und zugesprengte Schachthöhlen) im Veldensteiner Forst, wohin die Ladung von 6 Wehrmachts-LKW verbracht wurde sind den ernsthaften, regionalen Suchern zwar wohlbekannt, die auch gute Metallortungen hatten. Nach diesen zu graben, ist 1. ziemlich aufwendig 2. recht gefährlich und 3. weiß man vorher nicht, ob tatsächlich Werte vorhanden sind.

 

Kann ja sein, das es sich nur um ein Waffen- und Munitions- oder Spritdepot handelt und alle Anstrengungen und finanzieller Einsatz vergebens waren.

Ansonsten ist fragwürdig, wie sich Jahrzehntelange Feuchtigkeit auf Gemälde, Briefmarkensammlungen, Holzkunst wie Statuen, Heiligen-Schnitzereien, wertvolle Teppiche usw. ausgewirkt hat, wird wohl alles ziemlich schimmelig und wertlos geworden sein.

Kein Schatz der Welt ist es jedoch wert, für ihn seine Gesundheit und sein Leben zu riskieren!

Fehler bei Planung, Konzeptzion, Vorbereitung und Durchführung von Schatzsuch-Expeditionen können schon im Ansatz scheitern, wenn die erforderliche Logistik nicht funktioniert oder Ersatzteile wie O-Ringe für ein paar Cent fehlen, weswegen die Suche erst gar nicht beginnen kann.

Vielleicht sind auch Faktoren wie Unerfahrenheit, Selbstüberschätzung, versagende Technik und Fehl-Interpretation von Hinweisen entscheidend, für das Wohl und Wehe von mehrtägigen oder wöchigen Schatzsuchvorhaben.

Das gilt insbesondere auch für das Schürfen nach Gold, Diamanten und anderen Edelsteinen. Auch der tägliche Überlebenskampf gegen die Unbilden der Natur lassen viele Projekte scheitern, wenn man mit ihnen keine Erfahrungen besitzt und dadurch nicht zum Suchen kommt.

 

Was sind eure Gedanken zu o.g. mysteriösen Schätzen? Macht eine sehr aufwendige und kostenintensive Suche nach Ihnen Sinn oder Unsinn?

Soll man die Medien und Behörden bei seinen Vorhaben mit einbeziehen oder lieber alles heimlich, still und leise durchführen?

Es wäre toll, wenn hier einige schon gemachte Erfahrungen einfließen und sich eine interessante sowie lebhafte Diskussion zum Thema entwickelt.

 

Ich laß mich mal überraschen.....

 

Viele Grüße,

 

Michael




  #2
schrottkopp

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  #3
Eddi123

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  #4
Eddi123

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  #5
Extremschaufler

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Bearbeitet von Extremschaufler, 15.03.2018 - 10:40.

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