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Mit Notebook, Spaten und Schaufel


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Barbarossa-Junior

Barbarossa-Junior

    Der der nie Zeit hat

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Hallöchen

Dr. Markus Blaich gräbt die Reste der Kaiserpfalz Werla zwischen Werlaburgdorf und Schladen aus

Ursprünglich wollte er die alten Römer studieren. Dann aber entschied er sich für das Mittelalter und die Völkerwanderungszeit. Die Rede ist von Dr. Markus Blaich. Der Archäologe wird die Reste der Kaiserpfalz Werla ausgraben.Als Akademiker ist er eher hinter einem Notebook zu vermuten. Doch Blaich will selbst Hand anlegen und mit Spaten und Schaufel graben. Er ist gespannt darauf, was er in der Erde finden wird.

Vielleicht lässt sich auch die Frage klären, ob und in welcher Beziehung jene Menschen zur Werla gestanden haben, die auf dem Gräberfeld bei Werlaburgdorf im 9. und 10. Jahrhundert nach Christus ihre letzte Ruhestätte fanden. Das Gräberfeld war 2005 von der damaligen Bezirksarchäologie freigelegt worden.Blaich, der in Ingelheim am Rhein geboren wurde, studierte in Mainz Archäologie und Geschichte. 1992 wechselte er zur Universität nach Marburg. 1997 absolvierte er sein Magisterexamen zu Fragen der Zeit um 500. In der Arbeit ging es um den alemannischen Adel. Daran schloss sich seine Doktorarbeit über das Gräberfeld von Eltville (5. bis 8. Jahrhundert nach Christus) an.

Blaich ist Träger der Georg-Lan-dau-Medaille 2003. Sie wird alle zwei Jahre für die beste Abschlussarbeit zur hessischen Geschichte vergeben. Blaich ist der erste Preisträger, der ein Archäologe ist. Sonst ging die Auszeichnung immer an Historiker. "Ich bin stolz, als Fachfremder diesen Preis bekommen zu haben", sagt der 38-Jährige.1995 leitete er die Ausgrabung der karolingerzeitlichen Pfalz in Ingelheim. "Diese Pfalz kommt der Werla am nächsten", meint Blaich. Von 2002 bis 2004 absolvierte er ein Volontariat am Niedersächsischen Landesamt für Denkmalpflege in Hannover. Jetzt arbeitet er für den Geopark Harz/Braunschweiger Land/Ostfalen.

Daher rühre seine Bekanntschaft mit dem Braunschweiger Land. Er vertrat den damaligen Bezirksarchäologen Dr. Michael Geschwinde für drei Monate. Von 2004 bis 2006 war Blaich am Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie in Sachsen-Anhalt tätig.
Im Moment pfeilt er schon am Internetauftritt für die Kaiserpfalz Werla (wir berichteten). Im Internet soll ein Grabungstagebuch gepflegt werden, in das die Ergebnisse der Grabungen eingetragen werden. Momentan werden über das Projekt "50 Top!" Grabungshelfer gesucht, die 50 Jahre alt oder älter und Langzeitarbeitslose sind.

In seiner Freizeit liest Blaich historische Biografien, spielt Klavier und hört Musik, die ihn von Klassik bis Jazz interessiere. Zudem pflegt er das Segeln als Hobby."Oft verbringen wir die Pfingstferien an der Müritz", erzählt er. Mit "wir" meint er seine Frau Monika und sich. Seit vier Monaten hat das Ehepaar ein Tochter, Antonia-Franziska.

Quelle: http://www.newsclick...4/artid/6331987

Gruß und gut Fund Barbarossa-Junior





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